Berlin – In einem beispiellosen Schritt zur Haushaltskonsolidierung hat die Bundesregierung beschlossen, den Bundestag drastisch zu verkleinern. Statt der bisherigen 709 Abgeordneten werden zukünftig nur noch drei Personen über die Geschicke Deutschlands entscheiden. Experten loben den Mut dieser Entscheidung und betonen die Einsparungen im Milliardenbereich.

„Es wurde Zeit, dass wir uns auf das Wesentliche konzentrieren“, erklärte der Regierungssprecher. „Mit nur drei Abgeordneten können wir viel effizienter arbeiten und Kosten für Personal, Büros und Kantine einsparen.“

Doch wie sieht die zukünftige Zusammensetzung aus? Nach hitzigen internen Diskussionen haben sich die Parteien auf ein revolutionäres Modell geeinigt: Ein Abgeordneter wird von der stärksten Partei gestellt, der zweite von der Opposition und der dritte ist ein rotierender Platz, der monatlich zwischen den kleineren Parteien wechselt.

„Das sorgt für Dynamik und Vielfalt“, so der Regierungssprecher. „Jede Partei, egal wie klein, hat die Chance, Deutschland für einen Monat zu repräsentieren.“

Die Reaktionen auf diese Entscheidung sind gemischt. Während einige die Effizienz und Kosteneinsparung loben, befürchten andere, dass wichtige Themen und Meinungen übersehen werden könnten. Um dem entgegenzuwirken, wurde ein neues Online-Tool eingeführt, über das Bürger direkt Feedback geben können, das dann von einem der drei Abgeordneten während einer monatlichen 15-minütigen Fragestunde berücksichtigt wird.

„Wir sind im 21. Jahrhundert“, argumentierte der Regierungssprecher. „Wir müssen nicht mehr physisch präsent sein, um gehört zu werden.“

Inzwischen bereiten sich die Parteien auf die neue Ära der „Mikro-Demokratie“ vor. Die Auswahl der drei Abgeordneten wird mit Spannung erwartet, und es wird gemunkelt, dass Reality-TV-Formate wie „Germany’s Next Top-Abgeordneter“ in Planung sind, um den Prozess zu begleiten.

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Von Graphitstange

Abseits des Schreibens ist Graphitstange ein begeisterter Vogelbeobachter und Sammler von historischen Schreibgeräten, eine Leidenschaft, die ihm auch seinen ungewöhnlichen Spitznamen eingebracht hat. Er lebt derzeit in Berlin mit seiner Katze "Tinte" und plant, in naher Zukunft ein Buch über seine lustigsten und provokativsten Artikel zu veröffentlichen.

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